Das Online-Märchen

Wir können viel lernen aus Märchen, Geschichten und alten Mythen. Ebenso gibt es viele Legenden die sich um Orte in unserer Nähe und Ferne ranken, alte Bräuche die noch zur Wende des letztens Jahrhunderts auch in Europa befolgt wurden und einen tieferen Ursprung haben.
Dieses Wissen sollte nicht verloren gehen, deswegen hier (leider nur) eine kleine Ecke für soviel Wissen :-) Bitte verseht eure Threads im Topic, zwecks leichteren lesens, mit dem Bereich in den eure Beiträge fallen.

Moderatoren: Be||aDonna, Hoffnung

Das Online-Märchen

Beitragvon ChinAH » Mo Feb 24, 2003 8:27 pm

die intension dahinter: jeder kann schreiben und die geschichte weiter spinnen. und die anderen schreiben weiter. aber immer nur ein paar zeilen. so dass sich eine geschichte entwickelt die auch sinn ergibt.

erlaubt ist fast alles, was in geschichten oder märchen vorkommen kann, ich würde aber allzukomplexe seitenstränge vermeiden - ausser derjenige der ihn angefangen hat schreibt ihn dann konsequent weiter. weiters sollte es eben eine geschichte bleiben - dh. eigene erfahrungen können eingebaut werden, aber nur im zusammenhang mit der story und sollte sich halt auf die hauptfiguren beziehen. persönliche beleidigungen oder sonstiges in diese richtung sollte hier nicht mit rein.

das ganze soll ja spass machen... und eine geschichte werden.
und ich bin schon gespannt wie sie sich entwickelt.

sodale... aber nun...

viel spass damit
chinah
Zuletzt geändert von ChinAH am Mo Jul 21, 2003 9:55 am, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
ChinAH
Sonnenrufer/in
 
Beiträge: 265
Registriert: Mi Jan 22, 2003 6:54 pm
Wohnort: Wien

Es war einmal....

Beitragvon ChinAH » Mo Feb 24, 2003 8:29 pm

schnell lief sie durch den wald, es war dunkel und das laute rauschen der baumkronen verriet, dass es eine stürmische nacht war.
"ich muss weiter, ich darf nicht stehen bleiben" dachte sie immer wieder. und sie hetzte weiter. sie stolpterte über verworrene wurzeln im dunkeln, stand wieder auf und lief weiter.
immer wieder blickte sie zurück.
und sie hoffe ihre verfolger nie zu gesicht zu bekommen.
doch dann.....
Benutzeravatar
ChinAH
Sonnenrufer/in
 
Beiträge: 265
Registriert: Mi Jan 22, 2003 6:54 pm
Wohnort: Wien

Beitragvon eilan » Di Feb 25, 2003 4:34 pm

....fiel sie über eine Baumwurzel. Es tat ziemlich weh (wenn man halt mit nackten Füßen gegen knorriges Holz brettert), doch dann bemerkte sie ein eigenartiges Glühen, das von der Wurzel ausging...Schnell krabbelte sie dorthin und unterzog der Wurzel einer genaueren Betrachtung. Ihre Verfolger kamen immer näher....sie zog an der Wurzel und mit einem leisen Knarren...
Nicht immer alles ernst nehmen, ich meins net so :D
eilan
Fächerwedler/in
 
Beiträge: 66
Registriert: Mi Feb 19, 2003 8:13 pm
Wohnort: HH

Beitragvon ChinAH » Fr Feb 28, 2003 11:33 am

und mit leisem knarren öffnete sich ein kleines tor im baum. laut hörte sie die verfolger hinter sich und ohne sich einen weiteren gedanken zu machen, zwängte sie sich durch das tor und krabbelte den schmalen gang entlang, der plötzlich steil nach unten abfiel. erschrocken schrie sie im fallen laut auf. doch dann .....
Benutzeravatar
ChinAH
Sonnenrufer/in
 
Beiträge: 265
Registriert: Mi Jan 22, 2003 6:54 pm
Wohnort: Wien

Beitragvon Wotan » Sa Apr 26, 2003 11:49 pm

...nährte sich ihr ein kleiner Schwarzalbe. Mit listigen Blicken sah er sie an. "Wo bin ich hier hin geraten" dachte sie noch, als ihr der kleine Schwarzalbe die Hand reichte und sagte: "Du mußt Dich nicht fürchten, ich kann Dir helfen, allerdings hat alles seinen Preis". Der Kleine war ihr irgendwie unheimlich, nur was hatte sie für eine Wahl? Den Verfolgern wieder ausgesetzt sein? Nein! Sie mußte handeln , und zwar schnell . "Gut" entgegnete sie,"nenn mir Deinen Preis".
-"Der ist so hoch nicht"warf der Schwarzalbe ein, "Zu gegebener Zeit wirst Du den selbigen schon erfahren, doch dünkt es mir, daß es Dich jetzt eilt?"
-"Also gut, ich glaube ich werde Dir vertrauen" flüsterte sie dem Zwerg, und reichte ihm ihre Hand.
-"Nicht bereuen Du es wirst" heuchelte der Gnom, und verschwand mit ihr in unendlich lange dunkle Gänge, bis sie zu einem Saal kamen der.......
Wotan
 

Beitragvon Aredhel » Fr Mai 16, 2003 7:23 pm

...der in allen Farben des Regenbogens funkelte und leuchtete ohne das von irgwoher eine Lichtquelle zu erkennen war. Dieser Saal war so wunderschön und strahle eine wundervolle Ruhe aus, das all die Hetze der Verfolgungsjagd und ihr Mißtrauen, welches sie gegen den kleinen Alb gehegt hatte von ihr abfielen, als wären sie nie gewesen. ...
be blessed,
Aredhel
Aredhel
Leibdiener/in
 
Beiträge: 34
Registriert: Di Nov 05, 2002 5:01 pm
Wohnort: Nähe Ulm

Beitragvon Wotan » Mo Mai 19, 2003 1:41 am

..ja, sie entwickelte so gar so etwas wie Liebe zu dem Alben, konnte es aber irgendwie nicht so recht einordnen.
Als sich ihre Augen an das Licht des Saales gewöhnten, ersah sie unermessliche Schätze in Truhen , und sie konnte ihre Augen nicht mehr da von lassen.Das Licht wurde immer heller, der Alb stand plötzlich wieder vor ihr, und hielt ihr ein Juwel vor die Augen.
"Das ist Lokis Träne" erwähnte er "die einzige die er je vergas, nehme sie an dich, und behühte sie wohl! Der Richtige wird dich nach ihr fragen, doch sei klug, erkenne den richtigen, und dem gebe Lokis Träne - das sei mein Lohn, daß du nun frei von menschlicher Feindschaft weiterreisen darfst. Aber bedenke, vor anderen Wesen ich Dich nicht beschützen kann" endete der Alb. Es verschwamm alles um sie, und sie fand sich plötzlich......
Wotan
 

Beitragvon Oyle » Mi Aug 05, 2009 1:46 pm

auf einer Lichtung des Waldes wieder, durch den sie zuvor gestolpert war. Allerdings hing zwischen den Bäumen ein silbriger Nebel wie Spinnweben und alles wirkte unscharf und formlos, als sähe man durch Wasser. Neben ihr huschten etwa menschengroße Schatten vorbei, von denen kleinere, lichtlose Stränge ausgingen, die suchend umher wabernten.
Die Tasthaare und Tentakel berührten sie, gingen durch ihre Haut durch und eine lähmende Urangst packte sie, quetschte ihr Herz wie eine eiserne Faust.
Doch wusste sie irgendwoher, dass die Verfolger sie nicht wahrnehmen konnten auf dieser Seite des Spiegels und ihr fiel ein Vogel auf, der, auf einem kleinen Fels in der Mitte der Lichtung sitzend, eine Feder im Schnabel hielt. Die Feder war aus Vulkanglas, Obsidian, und glänzte stark so wie der Vogel selbst, auf dessen Gefieder sich das Glitzern von Universen widerspiegelte.
Die Krähe nickte ihr zu: "Nimm diese Feder. Solang du sie hütest, werde ich dein Auge sein und dir den Weg weisen, den ich zuvor auf meine rauschenden Schwingen erkundet habe. Hier brauchst du dich vor deinen Verfolgern nicht fürchten, aber als Lebende kannst du hier nicht lang bleiben. Sonst wirst du ein substanzloser Schatten, ohne Licht und auch ohne Dunkel im Gegensatz zu deinen Häschern, verschmolzen mit dieser Welt. So du wirst nie mehr hinausfinden können, da du ein Teil von ihr wirst und dich selbst vergisst.
Um der Träne Willen darf dies schon nicht geschehen, also werde ich dir den Weg weisen..."
Mit diesen Worten flog der große Glasrabe nebelverwibelnd auf und kreiste kurz über ihr, damit sie ihm denn fölge nachdem sie die Feder in Obhut genommen hatte.
Benutzeravatar
Oyle
Leibdiener/in
 
Beiträge: 10
Registriert: Mo Aug 03, 2009 1:21 pm
Wohnort: Hamburg

Re: Das Online-Märchen

Beitragvon Jeanne » So Sep 05, 2010 4:22 pm

Sie folgte ihm immer weiter und weiter - die Gegend wurde immer seltsamer - besonders als ihr ein sprechendes Kaninchen ueber den Weg lief wusste sie nicht mehr so recht was sie davon halten sollte.
Das sprechende Kaninchen fragte sie immer wieder nach der Uhrzeit - doch da sie schon so lange unterwegs war wusste sie schon lange nicht mehr was denn ueberhaupt auch nur eine Uhrzeit ist. Aber ganz besonders interessant fand sie es als sie in einem Sumpf auf eine alte, scheinbar allwissende, sprechende Schildkröte traf.

Sie fragte die Schildkröte : Sag mal weisst du wer meine Verfolger sind ?
Die Schildkröte antwortete :Ja ich weiss es"

Sie wusste nun immer noch nicht wer die Verfolger waren - da antwortete die weise Schildkröte :
"Es sind Menschen, die Dir helfen den für Dich richtigen Weg zu finden, so wie es auch Menschen tun die Dir gutes tun"

So ganz verstand sie es noch nicht.....aber waehrend sie weiter versuchte ihren Verfolgern zu entkommen dachte sie darueber nach.
Mit freundlichen Gruessen
Jeanne Darc - ich war schon vor 600 Jahren eine Kaempfernatur
Jeanne
Leibdiener/in
 
Beiträge: 29
Registriert: Sa Apr 10, 2010 11:47 pm


Zurück zu Märchen, Mythen, Bräuche & Legenden

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Information

Das Team • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]

cron